dpa / news aktuell - ots, 15.02.2005 

Das Risiko für Typ-1-Diabetes schon bei Babys ermitteln

Eschborn (ots) - Über die genauen Ursachen und Mechanismen des meist im Kindes- und Jugendalter auftretenden Diabetes vom Typ 1 herrscht bislang noch keine Klarheit. Es gibt jedoch wissenschaftliche Befunde, die dafür sprechen, dass neben der genetischen Veranlagung auch äußere Faktoren (zum Beispiel Ernährung, Viruserkrankungen, Impfungen) in der frühen Kindheit für den Defekt des Immunsystems und die Entwicklung des Typ-1-Diabetes mit verantwortlich sind, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar.

Eine aktuelle Studie des Instituts für Diabetesforschung, München, trägt den Namen »BABYDIÄT« und basiert auf der Beobachtung, dass Kinder, die vor dem vierten Lebensmonat glutenhaltige Beikost (zum Beispiel Getreideflocken, Zwieback, Brot) gefüttert bekamen, ein fünffach höheres Risiko hatten, bereits im Kleinkindesalter Antikörper gegen Insulin-produzierende Zellen zu entwickeln. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass durch gezielte Ernährung innerhalb des ersten Lebensjahres die Häufigkeit von Typ-1-Diabetes bei erblich belasteten Kindern reduziert werden kann.

Außerdem lesen Sie in diesem Heft: Herz im Takt Hilfe bei Rhythmusstörungen +++ Schüßlers Salze unterstützen Zellfunktion +++ Kindern den Schmerz nehmen.


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